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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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noch bie ©eele bet Sichtet, b.ie j« fprechcn, unbnicht ju plappern gewohnt roat, nicht fctjrt eb,fonbetn fpracl), unb and) fdjcetbenb Icbenbige.Sprache tonete: in jenen 3 c 'tcn, mo bie Seele be.Sanbetn nicht ln6, fonbevu f)6 tte, unb aud) fetbftim 2cfen , ju fef)en unb ju boten wagte, weilfie jebec ©pur bcS roafjeen unb natürlichem2fu?bruc!S off.n ftanb. ©aber rühren jene. SBunbet,bie bie 2)id)tfunft geleiltet, über bie mir ftaunen unbfafl jrocifeln; bie. aber unfre fugen Herren uerfpottenunb narrifd) ftnben. ©aber rührt a lle 3 geben'ber ©icbtfunfl, maö auoftarb , ba ber 2 Cu§brucEnid)tS «lg Äu.nft mürbe, ba man if)n non bem,wa§ er aus bri'tcfen feilte, obtrennete: bergan^e Serfatt ber ®id)terei, ba| man fie ber ÜJfutterSiatur entführte, in bas> Sanb ber Äunff brachte,unb als eine £od)tet ber Mnfielei anfal): ber glud)alfo, bet auf bem £efcn ber 2flten ruhet, memt mitbloS SSSocte (erneu , ober ben Inhalt bijiotifcb burd)*manbern, ober äjtfoetifdje Siegeln fud)cn, ober 33eufpiele auSflauben, furj! rnenn mir ©ebanfenunb SEBorte in ihnen abgetrenntbetrachten: nichtbaS fd)öpferifd)e £l)c haben, baS bie ©mpftnbung infeinem 2lu3bru<fe, in ocllem Sone höret; nicht jenesbichterifdje 2(uge haben , baS ben 2(uSbrucf als einenKörper erblicft, in weld)cm fein ©eijt benfet unbfprid)t unb hanbelt.©iahet ruf)tt baS äfthetifch«,,©emäfd)e, mo immer ©ebanfe, 00m 21'uSbrudeabgefonbert, behanbelt mirb:" *) unb ber Unfegen,bag eb unS fchmec mirb, wie bie 2(ltm su benfen,

*) ßit. SSv. Sg, 1?, p, ulj.,