n4 Fragmente jut beutfcben Siteratur.
feines Porträt, nad) bem fcbonen Crigetjffnn einesVorfalles ober ©egenfianbeS gebiibet: ein allerliebffeS©riedjifcbeS Siebten, baS bie ©elegenbeit ctjaraf£eri=firt, bie eS gebar. Die erffe ©attung febreingt ftcf>auf jut feinen 3bee ber ÜSollufl überhaupt; biejroeite, bie in bie Umfianbc eines 3 nbiuibualfal(Sgrabt, nähert ftd) ber erfien, unb reo fie ü;r nad)=bleibt, giebt fie ftd) eine Art »on 33 eftimmt =beit, ©puren bet 9 Jienfd)lid)Eeit, bie, reie ein©rubeben im Äinn, bet ßinbtutf beS ginqerö berSiebe, reie baS Sifpeln beS AlcipiabeS felbfi mitjur @ct)6n()eit reitb —
Unfere gemeinen Anafreontijlen ftnb glebermäusfe, bie in ber mittletn Legion bleiben, baS 3 ben[nid)t erreichen, unb bei Anbeufung beS Vorfalls nie»brig reerben. Aber ©leim ifi ()ier bet 3 $erglei=d)ung reerti): et verfebonert mebt, als bie granjofi*fd)eit Anafrcontifien, reeil er bie Sfeife ber fftatttrbtoS 511 erbeben fud;t; nur ftebt er bem SDejet nad).©in Drittbeil feinet Siebereben ftnb fd)6ne fPortraite,bei ßenen ber SSotfail burcbblicft; jreei Drittbeile aberfampfen ä't>ifd)en bem eignen ilon unb ber Annabe=rung jitm ©rietben: erhaben über bie Aebnlicbfcit,
unb nocb entfernt 00m Allgemeinen. s Jhtn reeip manaber, bajj Die ©riechen ihre guten Urfatbcn butten,bet ihren Dlpmpifcben Jöilbfäulen lieber auf ©d)bn=beit, als Aebnlid)beit ju feben.
Daher ifi im 2 (lten mehr Einfalt: Gfinfalt,bie fein ©an$eS gebiibet bat, unb bie id) an Übet*len nicht bemetfen barf. 3m Olcuen bcrtfd)t fie mehrim Detail, unb im ©anjen ijf oft, ffatt bet fcbonenEinfalt, Äunjl bemerfbat. -SKan tnrgleicbe Ana*