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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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gfagmente jut beutfdjen Sitcratur.

gartenfche flejfhetif fef)t genügt werben fonnte, aufflfabcmien ,\um ©runbe läge, viel jur Umbilbungbed ©ofdimacfd beitragen : ed würbe bic Sehrbüdier

verbannen, bie bic granjöftfdjen ober -Deutfdjeii ©cri=benten ju if)>.en ©tunbfaben wählen, burd) bie fte2(nmerhingen nad) bet PJJobf burdjfdpagen: ed wür=be eine Siebe jut ^Philologie einflojen, auf ben ©tie:djifchen Karnap völlig auftuflimmen, an beffen gujjman fdjon fo fd)one 33lumcn ftnbet: cd würbe ju

einem philofophifdjen ©ejehmatf gewöhnen, ber inSefung ber Sllten fel)t nüfeitd) unb nothwenbig ijf.

©ine streife höhere (Stufe: trenn fid; Ueberfeberfanben, bie nid>t blöd ihren Slutor jfubirten, um benSinn ber Urfchrift in unfre Sprache ju übertragen rfonbern and) feinen tmterfcheibenben i£on fanben,unb bie ft'dj in ben ©hnrafter feiner Sdtreibartfegten, und bie trabten unterfdjeibenben 3üge, benffudbnuf unb ben $arbenton bed fremben .Originalsfeinen herrfdjenben ©harafter, fein ©enie unb biePfatur feiner Oichtungdart richtig audbrüeften."Oied ifl freilid) feljr uiel; aber für mein f^beal ei=ned Ucbetfc&crd nod) nicht genug. Oie nieijlen Ueber=feget trollen bod) gern ein PBort mitreben , in ber25ottebe, in fritifdjen Pfoten, ober im Sehen ibred2futord, unb bie meijfen reben in ber SBorrebe ©otn=plimente, ober von ben ffttdgaben ibred ffutord: inben Pfoten aber oft langweilige ©rflarungen, bie bemSefer feinen guten gefunben dpauduetjfanb jutrauen;ober Banfereien, bie ihn nod) weit weniger angehen,ober einÄrgtn von philologifcher ©elehrfamfeit. ©ttbslieh wirb bad Sehen bed flutord baju überfegt: unbfo ijf ein S3ucf> fertig; für ben Ucberfefcet Sagelohn,