Btue 11 c Sammlung. ' 4-^
bem ©lan$e uottig gewanbelt hatte, in bem ihn Ä.erblichet. dpatte er il)tt nicht in Umftdnbe fegen fetten,wo man fein Verhalten gegen bie -geinbe felbft fdfje?aus bem fie, feinet Unfchulb unbefchabet, einigen©djein jur SEButf) gegen ihn , um ba§ ganje Sol?auf;ubringctt, jiefjen fonnten. 5öaS 3fcfuS ihnenärgerliches gethan hat, wirb erjabft, nidjt aber imAnfänge beS ©ebid)tS hanbelnb jurn ©ruitbc gelegt:fo fclien tuir ßffeft, ohne bie Urfad)e felbft gefehengtt haben: ber Grpopce entgeht etwas an poetifcherSSahrfcheinlichfeit.
Ghrift. 3th gehe 3>hncn einigen SSeifnlt, aberaus anbern ©rünben. Bet SiefiaS erfdjeint nachben SBciffagungeti beS ?f. unb ben Gtrjahlungen beS9t. SefiamentS nie! menfehlieber, als ihn .Sh.mahlet. Bie ©popee fobett nicht ein Sbeöl, was über*menfd)Iid) wäre: fonbetn roaS bie hdchfte 9tuhrungnerurfacht: mm entgeht aber bem @ebid)te beS ■Sh-tml non biefem Sehen, roeil nur ben .fpeilanb 5 «wenig menfchlicf) fehett; unb eS bleibt bod) immerwahr: nichts bewegt eine menfd)liche Seele, als wa$felbjt in ihr oorgehen fantt. Sähen wir öfter unsfern Stüber, ben größten ÜUtenfchcnfreunb; fo würbebieS eher baS 3iel erreichen, „bie ganje Seele ;u bes„wegen unb jebe Saite ber (Smpftnbung ju treffen."
9ta6bi. SBie ? wenn unfer SefaiaS ber»SJtefjiaS gefungen hatte? — äBarttm hat &. nichtmehr ben erhabnen prophetifchen SotttnS ©pifdje umgeftimmt? Jpat er wohl burchgditsgig ben ©eift, ber bie dpa uS ha 1tung beSg a n j e n 2f. 5S e f t a m e n t S belebte, angewanbt,ba 2efu6 boch einem Seife erfd;ien, baS ihn utifco