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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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io gragmente jur beutfchen Siteratut.

unb au^umablen. 2 )iefe Arbeit djainPferifttf unbbitbet ©enieS ; ferner unb mißlich juqleich!

^ntfc man blos beit ^Mart allgemein, unb fagtfeine ©ebanfen brüber, ohne ben Serfaffet nad)feinem fPlan $u prüfen: fo tffut man roeber bemSbraeiß, noch bet 25emutb beffelbcn ©enüqe. Wianl)ä!t ihn ju fcht für jtinb, trenn man fein ©anjeS»ernnrft, unb 311 tnenig für jtinb, trenn man fein^probftücf nicht anfehen trill.

Sei mittelmäßigen SJerfaffern, boten freilich biemeiffen fittb, «erfiehe man bie Ätttiff, bie ©obratbei -fheraflits ©djriften amranbte; ein Saudjet jufepn , um perlen beraufjutjofen.

Sie entgegengefefcte ©träfe ift, ©teilen herau§=nehmen, um an ihnen jutn Siitfer ju trerben: Ser»ter ju fudjiu, tro. man feine SieblittgögebanEen au§=fchüttet. £ieS unterhalt; aber oft auf Äoften beS2(utor3.

5>ian mufj mehr jtunftridjter über gehler, als©d)oijheitcn fepn! infouberheit ©chriftfteller att^mbilben. ©o lange man nicht SBetEe liefert, bei be^nen es? felbft fcl)<rer trat, jtrei gebier ju ertrifdjin,bei benen treniaftenß bie ©chonbeiten übertrieqenbfinb, bei benen fein falfcher ©efchmacE ju metEenober su fürchten ift: fo bann bet Äunftrichtct immerftd) bie hichtere Arbeit trabten, gebier m bemerf'en:eine Arbeit, bie ihm übetbem äMtbe qiebt. UnbbaS felbft bei guten SSerfaffern! S&o riete ©chornbeiten finb, mufj ich auch bie Eleinfien gehler rügen:bie Schönheiten finbet baS ©enie felbft, unb betSunjirichter entfaltet nur bie feinften, bie bem 2 fuqefelbft beö ©enieo etittrifdjen Ebnntcn; bie gehler