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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
Seite
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Erste Sammlung. 6z

lichkeit,*) und zu der gehören Auch Inver-sionen.

Die Sprache hat den Punkt der Behaglich-keit getroffen, die Poeten, Prosaisten und Philoso-phen ein leichtes Werkzeug ist; die beiden ersten nutzenvon den Inversionen: wenn nun ihr Nutzen dem

dritten nicht nachthcilig ist; so können und muffen siebleiben.

Ich fange vom leichtesten an. Das Ohr nulleinen Perioden, der es durch seinen Wohlklang fül-let, der genug abwechselt, und nicht zu oft wiederkom-met. Kann dies eine Rede ohne Inversionen erreichen?Schwerlich! ein Periode schießt sich, wie der andere,wenn er seine Meinung gesagt hat; das stolze Ohrwird durch einerlei Cadencen gequält: es empfindetes, die Inversionen in der Sprache sind eben so nv-thig, als das Unebenmaaß in der Malerei, und inder Musik der Mißlaut. Die Französische Sprachehat ja noch immer viele Inversionen und doch wirdein Griechisches Ohr in ihrem Poetischen und gewöhn-lichen Prosaischen' eine große Monotonie bemerken,die oft bei dem letztem den Eonftcuktionen unseresEanzelstils gleicht.

Dies gierige endlich wohl noch hin aber derSchriftsteller, der fürs Auge, für die Einbil-dungskraft schreibt, der durch die Einbildungs-kraft, Aufmerksamkeit, Empfindung, ja öfters Lei-denschaft erregen willder braucht sie nochwendiger.

') Man erlaube mir dies Wort, das ein classischerrSchriftsteller unter uns, wenn ich nicht irre, ge-rcchrftrtigt hat: der B e r f, der PH Nos.

Sehr.