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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 1 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 1
Entstehung
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Wortumkehrungen in ihre dichterische Sprache eiir-führten, daß keine neuere Sprache ihre Veränderun-gen nachmachen kann.

Man bestimmte die Ordnung der Worteso lange, bis man endlich den prosaischen Periodenherausdrechselte, der der Ordnung der Ideen, so wiesie sich der Verstand bildet, folgte und doch auchdas Ohr und das Auge zu Nathe zog. Und erward also in seiner Struktur eine Anordnung vonBildern, so wie sie sich dem Auge barste llenwürden, von Ideen, wie sie sich der Verstanddenkt, von Tönen, wie sie das Ohr fodect, daßes mit Wollust erfüllet werde. Der bloße Verstand,der nichts mit Auge und Ohr zu thun hat, folgtblos der Ordnung der Ideen, und hat also keineInversionen; so ist der logische Periode. Er ver-wirft jede Veränderung, weil das Einfache das ein-zige Deutliche ist, und jede Inversion wenigstens ei-nen möglichen Fall macht, daß eine doppelte Be-ziehung entspringen kann.

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Nun untersuchen wir hiernach die neuern Spra-chen. Je mehr eine derselben von Grammatikernund Philosophen gebildet worden; desto härtere Fes-seln trägt sie; je mehr sic ihrem ursprünglichen Zu-stande nahe ist; desto freier wird sie seyn. Je mehrsie lebt: desto mehr Inversionen; je mehr sie zurtobten Büchersprache zurückgesetzt ist; desto mindere.Alles beweiset di,e Französische Sprache: Diderotklagt, daß ihr die Grammatiker der Mittlern Zeiten,