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-Allerdings ist cmch die Sprache einer Nation eiabeträchtliches Stück in der Literatur derselben, undwer über diese schreibt, wird schon durch den Namenerinnert, jene nicht aus der Acht zu lassen. Mankann die Literatur eines Volks, ohne seine SpracheNicht übersehen — durch diese jene kennen lernen —durch sie auf manchen Seiten ihr unvermerkt beikom-men ; ja beide mit einer Mühe erweitern; denngroßen Theils geht ihre Vollkommenheit in ziemlichgleichen Schritten fort. Nicht als Werkzeug derLiteratur allein Muß man die Sprache anschenisondern auch als Bchaltniß und Inbegriff;ja gar als eine Form, nach welcher sich die Wis-senschaften gestalten — und nutzt man diese drei Ge-sichtspunkte recht: so wird uns ein philosophischesSprachcnstudium gleichsam ein sHorhof scheinen, sichdem Tempel der Literatur zu nähern.
Ist die Sprache Werkzeug der Wissenschaf-ten: so rst ein Volk, das ohne poetische Sprachegroße Dichter, ohne biegsame Sprache glücklich? Pro-saisten, und ohne genaue Sprache große Weise ge-habt hätte, ein Unding. Man trotze Meiner Be-hauptung, und übersetze Homer in das Holländi-sche, ohne ihn zu travestireil: man bringe einenschlüpfrigen Crebillon in das Lappländische, undden Aristoteles in eine der wilden Sprächen,
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