§5a H. Jdeest zur Geschichte und Antik
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Achtes Fragment.
Reformation, Handel und Wissenschaften.
Großen Begebenheiten sind immer Revolutionendes Geschmacks gcfolget. Ohne in die Geschichte derGriechen und Römer, der Mönchs-und Ritterzcitenzurück gehen zu dürfen, sehen wir dies insonderheitin den Jahrhunderten, die der Reformation voran-gingcn und ihr folgten.
Europa ward allgemach ruhiger. Städte, Han-del, Gewerbe, mit ihnen auch einige Künste singenan zu blühen; nach und nach verfemte sich der Ge-schmack mit ihnen. Dante, Petrarca, Boc-caz erschienen; es erwachten die Alten in ihrenGräbern. Constantinopel ward erobert; die Griechenflohen nach Italien; und cs entstand ein Enthusias-mus ohne seinesgleichen. Die schönen Künste unddie Literatur der Alten war, wiefern cs die Zeit ge-stattete und angab, auf ihrem höchsten Gipfel.
Die Entdeckung fremder Weltthcile, ein ver-änderter Zustand der Finanzen, des Krieges, derStande folgte; die Buchdruckern) kam in Gang;ihr folgten neue, zumal Naturwissenschaften; diesAlles lautete der Poesie der mittleren Zeiten völligzu Grabe. Die Entdeckung fremder Welttbeilemochten späterhin Camo ens, Ercilla u.a. singen;