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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
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rüc» II. Ideen zur Geschichte und Kritik

Künftig erwecken die Brust zu sanftern, holder» Ge-fühlen?

Wird dann das beste Glück des Lebens, die Freiheit,

so theuer

So mit Strömen des Bluts erkauft? Wer wird sie

erkennen,

Wer die schmalere Grenze, wo Recht sich scheidet vom

Unrecht?

Blicke des Argwohns begegnen dem Freund aus dem

Auge des Freundes.

Jedes festere Band des Lebens knüpfet und lös't sichNur durch Unwill und Wuth. Ich sehe den stilleren

Weisen

Einsam wandeln; sein Haupt deckt drüber Liefst»»;

es hänget

Zitternd über demselben das Schwcrdt der Entscheidung;

ihm tönen

Nicht mehr die Lieder ins Ohr der zarten Liebe, der

Freundschaft,

Der erweckten Natur, des süßen traulichen Umgangs.

Und o, das blühende Mädchen! Ihr Hauch beleb-te die Wüste,

Wenn die Wüste beleben sich könnte. Bon ihrem Ge-sänge

Uebersteigen die Strahlen die meinigen» Wäre zur

Blume

Sie des Haines geschaffen, kein Blümchen glich ihr

an Reize,

Keines an himmlischem Glanz noch Duft. Sie sen»^ ket ihr Auge

Nieder