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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
132
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i 32 n. Ideen zur Geschichte und Kritik

Wer, was er sagen soll, nicht saget, der

Ist immer lang, und sprach' er nur zwei Sylbciv,

Wer gut sagt, was er saget; ob er viel

Und lang' auch spräche, der spricht nie zu lang,.

Sieh den Homer. Er schrieb viel tausend Worte,

Und wem schrieb er zu viel?

*

Wenn, was wir haben, wir nicht brauchen, undWas wir nicht haben, suchen: ach so raubt

Das Glück uns Jenes, Dieses wir uns selbst.

*

Gerecht ist nicht, der niemand Unrecht thut;

Der ists, der Unrecht thun kann und nicht will.Nicht der, der kleinen Raubes sich enthält;

Der ists, der großen Raub mit Muth verschmäht,Wenn er ihn haben und behalten kann.

Nicht der ists, der dies alles nur befolgt,

Der ists, der ungeschminkten, reinen Sinns,

Seyn ein Gerechter und nicht scheinen will.

*

So viele Künste es, oLachcs, gab;

Kein Lehrer, alle lehrte sie die Zeit.

Nicht Körper nur; es wachsen mit der ZeitAuch Dinge! —

Endlich den Hauptspruch:

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Du bist ein Mensch; das wiß' und denke stets daran.

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