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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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II. Ideen zur Geschichte und Kritik

Friede. In neue Waffen gekleidet, erscheint er inder Versammlung; und wie klein ist gegen ihn Aga-memnon, ob er sich gleich noch jetzt, zur Entschuldi-gung seines Fehlers, in einem Mahrchen von derAte, dem Jupiter gleichgestellt. Wie groß dagegenist Achilles und wie zart! zart in den Klagen umseinen Freund, in den Klagen an seine Mutter; großin der Versöhnung mit seinem Feinde, in der An-ordnung des Begräbnisses seines Freundes:

Laßt Patroklus Gebein, des MenötiadeN, uns sammlen,Mit sorgfältiger Wahl; es ist nicht schwer zu erkennen.Dieses legen wir bei in goldner Urne, bis ich auchSinke zum Hause des Pluto

Dann erhöhn wir den Hügel zum Grabmal; aber ich

wünsch' ihn

Nicht von stolzer Größe, nur mäßig. Breiter und

höher

Möget ihr, Freund', ihn künftig erbarm, so viele von

euch mich

Ueberleben -

Groß endlich in den Kampsspielcn, in der Ueberwin-dunq sein selbst, da er den Leichnam Hektors zurück-giebt, in der Behandlung Pciamus dabei, groß vonAnfänge des Gedichts bis zu Ende. Scherzendspricht er zu Priamus:

Greis, wie schläfst du so unbekümmert, kein Uebel be-fürchtend ,

Wenn dich allhier Agamemnon entdeckt, und die an-dern Achäer: