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II. Ideen zur Geschichte und Kritik
ge des Ulysses; es ist über große Weisheit des Ho-mers, deiß er sie dem Thersites zukommcn lässt, in-deß alle Fürsten des Heers, deren keiner Agamem-nons Betragen gegen Achill loben konnte, dazuschwiegen. Allen bekommt dies Schweigen, die gan-ze Jliade hindurch, sehr unwohl; ihren Völkern abernoch übler.
Es wird in einem andern Kapitel davon dieRede scvn, wie Homer, der überhaupt keinen Grollgegen ein menschliches Geschöpf, geschweige gegen denKönig seiner Griechen heget, den Agamemnon al-lenthalben nicht nur geschont, sondern, wo er irgendkonnte, königlich und festlich ausgeschmückt habe.Zum Treffen laßt ec ihn ziehen:
, Ganz a» Lugen und Haupt dem donnerbewaffneten
Zevs gleich,
Um den Gürtel dem Mars, an Brust und Schultern
dem Meergott;
Wie der führende Stier sich in der versammleten
Heerde
Lusnimmt, unter den Rindern der Erst' und Größte
von Ansehn.
Er lasset ihn den tapfersten Kriegern, einem Diome-deS sogar, Verweise geben; doch dies Alles thutnichts zu Sache. Nach vielen erlittenen Niederlagenmuß der alte Nestor mit dem Bekenntnis! doch her-aus :
— Ich denke »cch heute, so wie ich schon vormalsDachte, zur Zeit, o König, als du die junge Briseis