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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
Entstehung
Seite
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»4 Ideen zur Geschichte und Kritik

Vorsehung, über gesellige Hülfe, Sanftmuth, Groß-muth, Wahrheitsliebe, Freygebigkeit u. ff; wob,isowohl die cntgegcnstchcnden Laster als die Grenzender Lugend bemerkt oder geschildert werden. Gs sindLehren in ihm, die der Jugend Ecdachtnißsprüchewerden sollten, indem sie die Grundfesten aller mo-ralischen Wahrheit enthalten; z. B.

Es ward ein gleicher Trieb in aller Herz gelegt,

Und allen Sterblichen die Regel eingcprägt:

Du sollr das Gute thun, du sollt das Bö-se lassen;

Zn diesen Gotterspruch läßt das Gesetz sich 'fassen,Das die Natur uns schrieb. Er halt ein Recht in

sich:

Beginne, oenke, flieh, begehre, schwei-* ge, sprich.

*

Nicht Erz, das Rost verzehrt, nichc Blätter, dieveralten,

Kein Stein hat dies Gesetz der Menschen aufbehalten,Der Allmacht Tochter grub mit ewig Heller Schrift,Es in die Seelen ein, die nie Verwesung trifft.

Ein ewiges Gebot, darin ich wandeln müßte,

Wenn, welches ferne sey! ich auch von Gott nichts

wüßte i

Zu wünschen wäre es, daß der ^Verfasser sichdurchaus auf diesem strengen Pfade gehalten hatte.Da er aber das sogenannte System der Voll-kommenheiten als Grund der Moral annimmt: wird sein Gebäude hie und da schwankend. Aller-dings vervollkommnet uns die Ausübung der Pflicht;