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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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bei den verschiedenen Völkern rc.

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HI. Folgen.

So voll von praktischen Lehren jede Geschichtebei jedem Schritte ist: so thuts insonderheit wehe,ein Thema dieser Art in unserm Zeitalter fahren zulassen, ohne noch einige Blicke der Anwendung thunzu dürfen. Wenn sie nicht neu seyn können: sindsie wenigstens nothwendig und nützlich.

I. Muß, wer den Geschmack am sicherstenpflegen will, das Genie, d. i. Kräfte der Naturpflegen: so flehet man, ist Erziehung die ersteTriebfeder des guten Geschmacks.Aber Erziehung mit Geschmack, zum Ge-schmack, die Ausdrücke haben gar zu viel Miß-deutungen und lächerliche Anwendungen, als daß sienicht noch naher bestimmt werden müßten.

Zum Geschmacke erziehen, heißt nicht(oder es wäre bisher Alles vergebens geschrieben)Geschmack predigen, über den Geschmack murren;sondern ihn zeigen, damit an die Seele dringen,,ihn von Jugend auf m e lod i sch und thatlichlehren, oder mit andern Worten, in die Kräfteeines Zöglings mit sanft fortgehendcm, nie«achlaffendem Schwünge, Ordnung bringen.