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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 7 (1821) Abhandlungen und Briefe
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bei den verschiedenen Völkern rc.

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l. Grundsätze zu Betrachtung der Frage auSder Seelenlehre.

Man pflegt die Verderbnisse des Geschmacksbald von gewissen Kräften des Genies, bald derVernunft, bald moralischer oder unmoralischerTriebe herzuleiten, und den gewählten Licblings-gesichtspunkt sodann allen Begebenheiten der Geschich-te vorzuschicbcn. Es ist also nöthig, hier erst inRücksicht unsrer Frage die Provinzen ^dieser Kräfteim Gebiete der menschlichen Seele auszumachen: wiefern sie den Geschmack verderben müssen, verderbenkönnen, oder nie verderben werden?

I. Wie sich auch Geschmack und Geniefeiner brechen mögen, so weiß jeder, daß Genieim Allgemeinen eine Menge in- oder extensivstce-bender Seelcnkrafte sey; Geschmack ist Ord-nung in dieser Menge, Proportion und alleschöne Qualität jener strebenden Größen. Mithinsind beide sich nimmer an sich einander entgegen;durch die simple Natur können sie sich einander nieverderben. Eine Betrachtung die des Anblicks wcrth ist:denn sie ist Grundlage aller künftigen historischenPhänomene.

«. Genie ist eine Sammlung von Naturkräftenes kommt also auch aus den Händen der Natur, und