(Folgende Schilderung des Charakters der seligenGräfin von Schaumburg-Lippe *) ist mir von derverwirtwcten Frau Präsidentin von Herdergärigst micgctheilt worden; sie stehe hier alsVorrede zu dem empfindungsvollen Geber undals ein würdiges Denkmal, einer so seltenenChristi» und Menschenfrcundin von der rein-sten, schwesterlichen Freundschaft er-richtet !)
„ ^>icjenigen, die die verewigte Gräfin Ma-ria (so nannte man sie am liebsten) gekannt haben,sepcn durch nachfolgendes Gebet an die erhabenenTugenden dieser Unsterblichen erinnert. Ihr ruhi-ger, reifer Verstand, ihre Sanftmuth, Unschuld,Bescheidenheit und Schüchternheit — ihr weisesBetragen in allen Vorfällen des Lebens — eingänzliches Vergessen ihrer selbst über dem, was sie
*) Auch Mendelsohn spricht mit hohem Lobe von ihr.(S. Herrn LH. Schmalz Denkwürdigkeiten desGrafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe. Han-nover rzM. S. igi u. rü3.)