und Ho milien.
Zer
wo es nur eine leere, empfindliche Stelle der Na-tur findet, sie gewiß nicht verfehlet und verfehlenkann — das alles sind noch immer kleine zerstreuteNeste und Proben von der Macht der wahren Wahr-heit, Gottseligkeit und Tugend! die nur keinBlendwerk, kein kaltes Abzwecken und Außenwcsenseyn muß, und sie tragt immer einige unwidersteh-liche Strahlen der Herrlichkeit Gottes!
Was hier an Jesu war, was diese, die ka-men und sahen, so unnennbar sahen und in sichfühlten — was wars? Nicht Glanz: (den hatte
der erniedrigte Jesus nicht!) nicht Wunder: (da-
von wir nichts finden, und erst nachher (Joh, 2,az.) geschähe das erste Wunder:) die kalte Lehreund Beredsamkeit wars gewiß nicht, denn wiekonnte die vom Sohne Gottes überzeugen? Eswar aber etwas Anderes und mehr und Un?aussprechljches, als Glanz, Lehre und Wunder:etwas, das unmittelbar ans Herz drang und sieüberzeugte, daß sie ohne diesen Jesus nicht lebenkönnten und leben sollten^- das wars! das wirkteund wirkte fort!
Wenn wir uns in Gedanken dieser Art vertie-fen , und uns einen solchen unmittelbaren Umgangder Seele Jesu mit seinen Jüngern, und alle Se-ligkeiten in solcher gemeinschaftlichen Verbindungund Wirkung zur Tugend denken — wie aufflam-mend es auch die Einbildungskraft uns zeige, undHerz und Geist es wahr finde, noch ists nicht unser