ursprünglich einen großen Plan und große Hellehotte, nichts weniger als den Gott der Schö-pfung in seinem ganzen Reiche auszusuchen undanzubeten: die ursprünglich eine sehr reine und edleMoral hakte, unter dem Sinnbilds des Lichts nuralles Gute und Reine und Unschuldige zu lieben,zu erhalten, zu vermehren und auszuüben, unterdem Bilde der Nacht und Finsterniß aber allesSchwarze, Unedle und Häßliche in Gedanken, Wor-ten und Thaten zu mindern — eine Religion, diesich die Unschuld, Reinigkeit und Fruchtbarkeit desWeltalls, Zumal des Lebendigen, zumal des Nütz-lichen unter dem, was da lebt, zumal des Men-schengeschlechts, zumal der Guten unter ihnen, sehrangelegen seyN ließ, und sie mit den reinsten undfestesten Banden zu binden suchte — eine Religionaber, die bei ihrem Fortgänge, wie alles in derWelt verfallet, auch verfiel, schon zur Zeit Abra-hams verfallen war, der aus ihren Trümmernvon Abgötterei und Sternanbetung gerettet wurde,nachher ohne Zweifel noch tiefer hinabkam: indeß'.mmer auch bisweilen, weil sie auf so gutem ur-sprünglichen Grunde der Anbetung Gottes im Schö-pfuttgsrciche stand, auch gute, weise. Und frommeLeute hcrvorbrachte, wie wir an Hiob und an-dern sehen, und von welcher Gattung denn auchgewiß diese Weise waren. Sie wurden jetzt ausder Ferne einer alten Schöpfungsreligion, cincsalten Gottesdienstes der Natur und Einfalt zurKrippe des hinzugeführt, der alle Zeiten, Nationenund Religionen vereinigen, in dem alles Eins undGott angenehm werden sollte, was von Zeiten der
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