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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Ho Milien. 267

hervor, die ihnen eben in den Weg trifft, so un-recht liegt und ihrem Fuße, dem Gonge des Rai-sonnements und Lebens, nur zum Verdruß dient-Undrc, und deren ist immer der edlere tie-fer dringende Theil, die ihn nicht nach seiner rau-hen Gestalt , sondern als das ansehen, was er seynsoll was im Zusammenhänge der Zeiten undVölker Gott auf diesen Eckstein gebaut und bauenwerde, denen er also in seiner stillen Größe, in sei-ner tragenden Starke ehrwürdig wird, ein Steindes Ausrichtens und der Ruhe und ohne Gleich«niß zu reden, Sinnbild der Gottheit im Menschen,Vorbild des höchsten Lebens im Gange zum Him-mel, Trost und Hoffnung über diese Welt hinausim Leben und Tode wird das war sein Zweck!das war Segen seines Lebens!

Und wcnns dein Leben war, Erlöser, welchesWürdigsten Leben könnte, wollte anders gewesenseyn, als Heins gewesen? Du, der im tiefen Ab-gründe der Möglichkeiten wählen konnte und nichtanders, als also wählte wer bin ich? was wollteich? was habe ich zu fodern? Wars bei dir ebenMerkmal des einzig nutzbaren Lebens, daß cs nichtanders als also seyn konnte und ich wollte eineWohlthat verschmähen, die eben Vorzug, die besteAehnlichkeit ist mit dir, Erlöser? Kann ein Eck-stein seyn, der nicht hart ist, an dem nicht alsoauch manche straucheln, sich und ihm wehe thunmüssen; aber eben dadurch ist er Eckstein. Nurder weiche Koth und Sand ists, an dem niemandstrauchelt, auf den aber auch nichts gebauet wird,