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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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213
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und Ho Milien.

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Von der kleinsten Zahl sing sich der erwählteHause an; die Erscheinung, die den Gottesdienst derganzen alten Verfassung stürzen sollte, begann beimheiligen Pcicstcrgrcisc, im Gebet und Opfer, normAngesicht des Altars die stillcste Würde, die wiruns vielleicht in der Wahl der Umstande nur den-ken können!

Alles Kindische der Vorstellung, was nur wiruns bei Erscheinung und Gestalt der Engel denken,müssen wir hier vergessen: Gabriel, eine un-sichtbare Kraft Gottes aus dem Geistcrreicheward sichtbar und sprach. Jedes Wort haucht Kraftund Würde eines Gottgesandtcn und schildert Jo-hannes im Charakter, wie ihn uns sein ganzes Le-ben zeiget.Fürchte dich nicht! dein Ge-bet ist erhöret! du sollt sein Freudund Wonne haben und Viel werden sichseiner Geburt freuen." Konnte dem altenVater was Froheres gesagt? Konnte er von seinemSchrecken in Erscheinung des Gesichts mehr undfreudiger auf die Botschaft aufmerksam gemacht wer-den , die ihm das Gesicht brachte? Sein ganzesMensch - und Vatcrherz ward gerührct.

Er wird groß scyn vor dem Herrn!"ein starker, Gottcrkohrncr, ein heiliger Nasiräer,dem also, nach der alten Gewohnheit, von denfrühesten Weltzeiten an stark Getränk versagt war,und der's auch zu Erhöhung seines Muths nichtnöthig hatte. Die Ankündigung war in diesemPunkte ganz dieselbe, als die durch den Engel Ma-rio ah geschah (Nicht. i3.) nur aber einen Starken