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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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ist dcr ohne Gott, ohne Freude und Glauben. Erstehet immer Gott, seinen Vater, wirken, und woers nicht stehet, hofft und weiß ers. Jeder Um-stand seines Lebens kann ihm also Pforte zum Him-mel werden, dcr Stein, auf dem er schlaft, eineLeiter, Gott zu schauen; dcß eingedenk ist er im-mer unter dem Willen Gottes; selbst, wo er auchnicht das Ende steht, beut er Jesu sein Schiff an,fahrt nach seinem Winke auf die Hohe, ob er gleichnicht weiß , wohin das ende. Am die kleinste Pflichtder Gastfreundschaft knüpft Paulus den großen Be-weggrund, daß durch sie einige ohne ihr Wissen En-gel beherbergt haben, und hier beherbergte Petrus,ohne sein Wissen, den, der ihn gleich zu seinemersten Apostel rief. Noch aber naher ließ sich Jesusin den Kreis und die Denkart Petri ein. Er wollteihn erst durch ein Wunder in seiner Schifferweltaufmerksam machen, ihn belohnen, ehe er ihm denBeruf auf sein Leben zeigte. Als er hatte aufge-hört zu reden, sprach er: Fahre auf die Höheu n d w i r f d e i n N etz, daß ihr einen Augt h u t. In diesen Fischerzug hüllte der Allmächtigejetzt seine Wunderkraft ein. Konnte ec nicht denMond spalten und Berge versetzen? das Meer hebenund wegrücken? Wunder solcher Art mir Heftigkeitthat Jesus nie. Für Menschen that er menschlicheWunder, in ihrem Kreise, für ihre Aufmerksamkeitund Neigung. Da konnte man wissen, daß csWunder war, konnte es übersehen, es griff unmit-telbar an Herz und Seele. Das Netz Petri, wasjetzt so wunderbar sing, umschlang feine Seele mehrals der gespaltete Mond, die zerrüttete Wcltordnunggethan halte. Der menschliche Jesus ward auch in