>^iner der Vorwürfe unsrer Religion ist, M Z.,auch unter andern die souenannte christlicheDemulh, die man so v t mit Feigheit, mitkriechender Niederträchtigkeit, mit un-würdiger Wegwerfung sein selbst verwech-selt. Die christliche Religion, sagt man, was gicbtsie, was den Geist erhebt? was Funken zu edlerWärme, Sauerteig, zu überrreffender Regsamkeitvon Gesinnungen und Tharen in Herz und Geblütmischte ? was uns von Kindheit auf ein StachelWare, sich auszuzeichnen, andre zu übertreffen,einer Vollkommenheit nachzueifern, die nicht gemeinist? — Sie bildet vielmehr die Seele bloß zu lei-den, zu erdulden, zu fühlen, nicht nur nicht fremdeVollkommenheiten anzustreben, die man nicht hat,auch selbst die nicht sich eingestehen -u dürfen, die manhat. Sie unterdrücke also den Geist, ermatte denTrieb der Wirksamkeit, schwäche oas Gefühl eineredlen Würde sein selbst.
Und daher komme alsdenn auch mit der Wi-derspruch in unfern Sielen, und eie un-erträgliche Falschheit, der sich ein jeder fast
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