und Homilien.
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allemal zuletzt einen Thoren getauscht hatten —giebts einen trauriger» Blick für die menschlicheSeele! ein zerrißneres Ganzes des menschlichen Ge-bens ! einen wahnwitziger» Schatten für ein ver-nünftiges Geschöpf! — und wenn nun immer einzweiter, etwas tieferer, reiferer Blick uns sogleichdie Wunde zeigt, „das macht, sie haben nicht,,W urzel! das Gute war lange nicht genug über-wacht, und in genug Kühle und Tiefe der Seele„unternommen! es war Aufbrausen der Phantasie!„Liebe seines eignen Plans! Strohfeuer! und nichts„weiter" — und wenn ein dritter weiterer Blickuns nun tiefer führt: „Auch diese Schnelle undUn-ergründlichkeit deiner Seele war nicht in diesem ei-nen Falle dein Fehler! Siehe da! dort! und hier!— und mit diesem und jenem hangt das zusammen,und an so viel, so viel andre Ausströmungen ebenderselben Quelle erinnert das — und das endlichist dein ganzes Herz flach und schönbemalt!ein wenig Felserde voll Warme, voll Sonnenstrahl,aber ohne Saft und Kraft — das ist dein Her;!und so wirds bleiben! und so werden noch tausend schönewurzellose Blüthen und Blumen in dir ersterben;noch tausend frvhgefaßte Entschlüsse verdorren, undeinen traurigen mit dir selbst mißvergnügten Anblickgeben — und das bis an dein Lebensende!— derkahle dürre Fels!"
O meine Zuhörer, wenn wir noch etwas Saftin uns, noch etwas Kraft haben, uns zu etwasreifen und geendetem zu entschließen — der WinkEhristi sey uns Lockstimme aus dem schlüpfrigen Ab-hange des Verderbens! Er ist nichts als das viel-