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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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und Homilien.

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allemal zuletzt einen Thoren getauscht hattengiebts einen trauriger» Blick für die menschlicheSeele! ein zerrißneres Ganzes des menschlichen Ge-bens ! einen wahnwitziger» Schatten für ein ver-nünftiges Geschöpf! und wenn nun immer einzweiter, etwas tieferer, reiferer Blick uns sogleichdie Wunde zeigt,das macht, sie haben nicht,,W urzel! das Gute war lange nicht genug über-wacht, und in genug Kühle und Tiefe der Seeleunternommen! es war Aufbrausen der Phantasie!Liebe seines eignen Plans! Strohfeuer! und nichtsweiter" und wenn ein dritter weiterer Blickuns nun tiefer führt:Auch diese Schnelle undUn-ergründlichkeit deiner Seele war nicht in diesem ei-nen Falle dein Fehler! Siehe da! dort! und hier! und mit diesem und jenem hangt das zusammen,und an so viel, so viel andre Ausströmungen ebenderselben Quelle erinnert das und das endlichist dein ganzes Herz flach und schönbemalt!ein wenig Felserde voll Warme, voll Sonnenstrahl,aber ohne Saft und Kraft das ist dein Her;!und so wirds bleiben! und so werden noch tausend schönewurzellose Blüthen und Blumen in dir ersterben;noch tausend frvhgefaßte Entschlüsse verdorren, undeinen traurigen mit dir selbst mißvergnügten Anblickgeben und das bis an dein Lebensende! derkahle dürre Fels!"

O meine Zuhörer, wenn wir noch etwas Saftin uns, noch etwas Kraft haben, uns zu etwasreifen und geendetem zu entschließen der WinkEhristi sey uns Lockstimme aus dem schlüpfrigen Ab-hange des Verderbens! Er ist nichts als das viel-