lind Ho Milieu.
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Lebens liegen, je verwandter sic mit uns, mit unsrerSeele, Denkart und äußern Umständen sind, jevertrauter und freundschaftlicher wir gleichsam mitihnen werden, uns unvermerkt nach ihnen, sie zuuns bilden können , M. Z., desto schöner, destowahrer, desto anwendbarer, und gewiß, desto ewi-ger und fester. Das Ungeheure freilich frappirtund erstarret; aber es erstarret nur einen Augen-blick , und wehe! wenn die gesammlcte Seele dennnichts, als ein großes Ungeheures siehet! DasFremde überraschet und betäubt, ists aber nichts alsfremde, so kanns ja eben um so weniger einheimischnachgeahmt werden, und es bleibt also nichts alseine Seltenheit zum Anschaucn. Eltern, Lehrer,Freunde, sucht also das nähere Gute, das um euchist, oder, da ihr doch die nächsten seyd, da euerBeispiel, gut oder böse, doch gewiß die stärksten,die ewigsten Eindrücke machen muß: erbarmet euch,und werdet selbst gute Beispiele! Seid Tu-genden, die vor ihnen, die um sie wandeln, mitdenen sich ihr Herz täglich, gleichsam unvermerkt,familiarisire, die es durch ein bloßes Anschaucn,durch ein leichtes stilles Gewöhnen von Tag zu Tagenachahmen lerne: denn Einmal, o Gott, sind wirdoch Nichts, als das zusammen genommen,was andre hie und da einzeln waren,was insonderheit frühe auf uns Eindruck machte:unsre Denkart ist ja nichts, wenn wir auf ih-ren Grund sehen könnten, als die Summe derEindrücke, der Vorstellungen, der Ge-wohnheiten unsers Lebens. Glücklich ist,wer nichts als Gute sieht, und solche Gute, die er