und Homilieri.
61.
war; so war es immer M-ßgestalt, wir fallen viel--lcicht rieftr, als wir vorder zusteh.n laubten, undsieden oft mit morschen, zerfallenen Gliedern, mitder R rzweisiung an aller Tugend und nuten Be-sireluna auf, da wir d 6? nur eben hier, aufdi e sc r S t e l l e, auf solche Weise, mitdem e r; w u n q e n e n S ch ri t t e nicht halten din-anftreben sollen Der andere leichtere sicherere Wegwar eben der wahre.
4 Wie viel Menschen machen Freundschaften,die im Anfanae lo glühen, und so plötzlich erkalten lSo bald d^r erste Glan; der Täuschung, der erstenUederchldung verbraucht ist; der Trug ist vorder,da Einer glaubte, über den andern weiß Gott, wie?herrschen und idn umbildcn lind verändern zu kön-nen: sie fallen beide in idre Natur zurück: der
Kütt, der Leim, der so verschiedenartige Materieneine kleine Zeit zusammen knüpfte, laßt nach —>und da lieaen die beiden Scherben! die beiden zu-sammengezwungenen heißen Freunde!
Wie viele Verbindungen werden auf Lebenszeitunter dem Truge dieses Zwanges geschlossen, undalso auf Ledens'eir nichts als unglücklich Man sähefreilich das Widrige in der gegenseitigen Gesinnungund ganzen Denkart; allein man traute die Bekeh-rungsgabe, die Bekehrung sich oder dem andern zu:man dachte und wähnte (und wie esc wird der Wahnwiederholet!) das wird sich wohl geben! Es gibt sichauch IN der ersten Zeit wirklich: so lange Zwangdauern kann, hat man die oder jene Kette oder Lar-ve, oder Mißsteilung (wie mans nennen will!) ge-tragen: die menschliche Natur wird des Zwanges
D 2