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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
Entstehung
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und Ho Milien. 35

Nicht also auch gegenseitige Achtung und Folgsamkeitversprechen dürfen? Wenn ich hier keine WahrheitVorträgen werde, die nicht aus meinem Herzen geht:so Höffe ich , wird auch jede derselben wenigstens Einoffnes menschliches Herz finden: und wenn ich beiMeinem Amte nie auch einer Privatpflicht entstehenwerde, so hoffe ich, daß auch bei keiner derselbendie Stimme der Ermahnung vergebens werde seyndürfen. Nie störe etwas das liebreiche Vechaltnißzwischen Lehrern Und Zuhörern, und zwischen denBemühungen zweenet Kollegen, die zu Einem,Zwecksarbeiten sollen! Nie dürfe ein Wort der Wahrheitaus meinem Munde jemanden ein schweres Wortder Bedrückung in seiner Todesstunde oder der Re-chenschaft für Gericht! Nie jemand das SacramentauS meinen Händen ein Kelch der Sicherheit und derVerdammung werden, sondern ein Becher der Stär-kung und des Lebens! Nie dürfe jemand unter unsVor dem Gerichte Gottes darüber Zeuge seyn, daßwir uns einander das Wort gebrochen, das wir unshier vor dem Angesichte Gottes gaben, oder unseinander zum gegenseitigen Wehe ! UNd Seufzerngereichet. Am Meisten bewahre der Himmel michund meine Gemeine für Aergerniffen, die das anssteckendste Gift der Verführung, die wahre'Schuleder Laster, und das traurige Mittel sind, das Bösein der Welt auf die schrecklichste Art zu vermehrenund zu verewigen. M. Z., wir stehen alle unterEinem Gott, dem Richtet der Lebendigen und Tob-ten! Wir müssen alle übet kurz oder lang die Weltverlassen, und was wir hier gesaet, dort ewig etnd-ten: soll nun Nicht der letzte Augenblick am RaNdedes Grabes der schrecklichste seyn, mit dem man ein

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