und Holnilien.
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Die schönsten Wahrheiten, die erhabensten Begriffezur Glück'eligkeic! Ach! zu spät erkannt, seyd ihr,welche Schreckblider der Seele, sie ^ut Neue undSchaamrölhe, unnützer Reue und vergeblicher Schaamzu färben! Verkannte Wahrheiten, versäumte Ue-berzeugungcn, wie schwer werdet ihr endlich devSeele!
Nein, o Gott! dieser Tempel wird auch beimeinem Amt, wie ich hoffe und wünsche, einefruchtbare Schule dieser Wahrheiten werden! Hierwird sich eine Anzahl von Seelen oft mit mir ver-sammle», uni vor dir, Allgegenwärtiger! die Wahr-heiten zu suchen, die uns dich und uns, und unsreBestimmung in Zeit und Ewigkeit im rechten Lichtezeigen. Großer Gott! eine Seele, die solche Wahr-heiten mit Redlichkeit sucht, ist dir gleichsam aminnigsten gegenwärtig, ist in der würdigsten Fassung,in dek sie sich vor dir fühlen kann, ist gleichsamganz dein Tempel; — die trage, gedankenlose Ma-schincn-Andacht, wie ferne und lief ist sie unter ihr,da sie dich unmittelbar stehet, da du in ihr denkest.Allgegenwärtiger, so wollen wir dich hier oft sehen!Tempel und Stein soll über uns verschwinden, umUns über den weiten Himmel, in dem großen Tem-pel der Natur zu fühlen, den du mit deiner Herr-lichkeit füllest. Gott! lehre uns, dich recht fühlen!Laß redliche Seelen» die Wahrheit suchen, derWahrheit nicht verfehlen , auf die der ganze Gebrauchdes Lebens, der ganze Blick auf Tod und Zukunft,der ganze Werth von Ruhe, Ueberzeuqung undGlückseligkeit im Leben und Tod abhangt! Dies ftp
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