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Christliche Reden
mit andern, die eine solche Bestimmung anacht, dieGedanken seiner Seele als Vorgedankcn zu thcilen,ehe man zur Ausführung schreilct. — Wie? M.Z., und sollte es nur hier, bei einer Angelegenheit,die Herz, Gewissen, Zustand der Seele, Ruhe undGlückseligkeit detrifft, bei einem Amte , das nachunsrer bürgerlichen Verfassung noch das Einzige ist,was auf die innere Gestalt des Menschen, auf diePflanzung christlicher, bürgerlicher, und National-Tugenden einen Einfluß baden kann — oder es hatnichts auf der Welt mehr Einfluß; — bei einemAmte, das ja nicht einige Habseligkeiten oder Eere-nionien , sondern die ganze Bildung und Umbildungder menschlichen Seele, und die ganze Verfassungderselben , um glücklich oder unglücklich seyn zu müs-sen, angeht; — bei einem Amte, das ja Botschaftder Gottheit an die Menschen, Abbildung des Wan-dels und der Lehre Jesu, Unterstützung aller mensch-lichen und bürgerlichen Gesetze, Aufklärung der Ver-nunft und Amt der Bildung und des Gewissensseyn soll — das Heiligste so vieler Menschen! —sollte cs nur da Zeitverlust seyn, von beiden Sei-ten über den Gesichtspunkt einig zu werden, unddas Geschäfte ausmachen zu wollet;, das, und mitwelchen Vortheilen es am würdigsten auszurichtenist? — O jeder, dem die Sache der Menschheitnur einigermaßen noch an, Herzen liegt, muß hiereinräumen oder schonen!
Hier tritt ein Lehrer zum erstenmal an einemheiligen Orte auf; das Licht, nicht bloß des Feier-lichen, sondern auch der Neuheit, das gewissen Wahr-heiten und Pflichten so »öthig ist, umleuchtet ihn