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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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ber Ebtai fc£>en ^oefte. 325

bcn ©eräthen unb Äleinobicn eines abergluttbifchcnSolbs ihnen einen ©otteSbicnfi, eine glitte aufju»riepten , bie Seeg alles Sinnlichen «nb SilblichenbaS etfie politifdje .£>eiligthum ber reinen Erfenntnijinuf ber Erbe war. Es ifr tl)6rid)t, läugnen juwollen, bafj äftofeS bei ber Einrichtung feines s Prie=fletfiammS, feines SempelS, feiner ©ebtättche, nid)tnuf baS Aegppten Srucfftd)t gel)Ci6t hatte, tn benter felbji gebilbet war unb non bem er fein Sol?wegbilben wellte; bie ©puren ber AehnÜchfcit ftnbunverkennbar. £ 5 afj er auf fPriefietthum Alles bauete,baf er baju einen eignen Stamm wählte , £>pfer,Steinigung , jfteiber, baS Sruftfdjilb beS dpohenprie*fterS, »iele einzelne ©ebrättdje, bie eS hi« «ufp»jähten unb mit Aegppten p Dergleichen p langwäre, jeigen cS genugfam. Ser ©eift feiner SielUgien aber war niept ägpptifd). ©ein ©ott war 3fe=hovafj , ber ©ott feiner Sätet; unb and) in Eere«moniett 50g er feine Einridjtimg wie ©eifi aus betgroben SJinteric, ja wo etwas abergläubig war, wo«S nur von fern pt Abgötterei fuhren fonnte, at«beitete er bem fchroarjen ©eifi beS fncchtifchcn Aegpp*tettS ftracES entgegen. Äeine ©ogenbilbet lernte feinSolk fennen: baS gulbtte jfalb, baS 9 tad)bilb Ae«gpptifdjcr Äunfi unb Söeisheit, verbrannte er mitgeuer, unb gabS, voll Born unb Eifer, feinen Ab=gottifchen, als einen ©räuel tn ber Afche, p fein«fcn. Äeine gtguten h°t tc unb litt fein Stempel;bie Eherubim felbfi nahm er nid)t als Aegpptifdje©phpnre auf, fonbertt als bebeutungSvolle fchrecHUche SBunbergefd)6pfc ber ©age feiner Sätet. 2 Be=ber epieroglppfjen, noch ©ogenbilber trug fein Jpos^epcicfter cut ©tirn unb SSutji; fonbevn Suchfiflbenj