Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
Entstehung
Seite
298
Einzelbild herunterladen
 

33 om (Seift

2 9 a

Wirflid) gefdmlj, Ijic utib ba in Affen fffsen, oberbrangten fte ftrf) [pater unter bie Semiten ; fo fol-tert fte fiel) ber Austreibung aus : ba« aftefire 33öl=Ferredit, ba« auf foldxn Sagen be« llrfptung« unburfprunglicljen S}orrcd)t« beruhte, wollte einmaltficfjt anber«. Siefeben, warum bie 3fraeliten einfo gegrünbete« 9ted)t auf Äanaan ju ftaben glaub:ten ; beim baß fie bie« feji glaubten , ift au« benSchriften fSüofc« offenbar, 3b 1 ' ©efeggeber benftmit einem ßrifer baran, ber ihm nid)t nur feinenBrocifel moglicl) machte, Weil alle Sagen, ber gangeUrfprung feine« 33olf« bauen aufgingen unb baraufgebauet waren; fonbern e« formte iljm aud) fein©ebanfe einmal entfallen , baß beibe Stamme etwagnueinfd)aft(id) ba« öaub bewohnen fonnten. Se=miten fabelt bie (Sjjamitcn al« einen Äncd)t«ffamman, mit bem aud) ber gefällte,e Abraham burdjau«feine iicnueituung gugetb. ßltefer mußte nad) Aram,Safob uad? Aram bin, um bem ©efdjledjt t)iad)=fommen ju »erfdjaffen ; bie ,£>ciratf) mit einer Äa«naniterin würbe al« eine SSerle&ung ber Stamme«:©fjre an.iefeben f«q, fciefe 336lfer feilten ftd)fo wie an Sieligion, fo and) an ©egenbett, Sittenunb Senfart; unb an eine äkrbrübetung jwtfdjenihnen war nid-t ju gebenfen.

A. Sa« tl)ut mir leib; infonbcrljeit, baß fofrul)e fd)on bie Dieligicn baran Sd)u(b gewefen.Quantum religio fagt Sfufreg mit 0fed)t.

©. Aud) ba« war bie Sciiulb ber Gbamtten.SBofjet e« gefoiniiun fep, fo fel)ett wir offenbar, baßtton ben früheren Beiten an in dliain« Stammenfd)warjer Aberglaube, bunfle Abgötterei gefjerrfdjt