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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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füom ©eift

Die fpoefte beffelben bat freilich tiefen SSinfel feer ©rbefefjt erbeben: beinah jeberSöcrg, jefcetS5act), jebeSSEbol: in tfjr gepriefen ; nierfcn Sic aber immer, al$©ottcS Sanb, als Sanb bet - SSerbeijiung preifet fteS,riebt anberS. SaS gelobte Sanb bot nietjt oorn Sobe,fonbern «on Angelobung, oon ©elubbe betr tarnen,rnb Sie werben ftnben, bnfj bie fpoefie ÄanaanSaud) alles in tiefem Siebte ©otteS 1111 b ihrer Späterbetrachte. 3ion, Sibanon , Äarmcl finb ©otteS83erqe, bie Ströme, wo Saaten gefdjaben, ©otteSStröme, baS Sanb baS ^cili^e Sanb , gfufiboben©otteS unb ber SBater, fPfanb ber Qfrwablung.ber ©efdßditc anbrer 23ölfet finb and) Spuren , bafjfic b>o unb ba Stridre ibrcS SanbeS bureb bie ©esgenwart ihrer ©Otter ^ciftgtcn; mir aber feinefPoefie befannt, bie fo ganj ibreArmutb jurn 9ieicb=tbum ©otteS gemacht, unb ben fffiinfel ihres Urbsf!rid)S jttm Sdjauplab ber Sftajeßat .fyebooabS ein=geweiht batte, s J?od) je£t täufdjt ffd) ber qtofie Haufeber jerßreueten Stamme mit Hoffnungen babin,weil StammeSfage, ©efefc, ^)oefie, Alles ffd) barsnufbejiebet, unb glcid)fam ol;ne baS Sanb ber S3aumin ber Suft fdjwebet.

A. Schlimm genug nlfo für uns, ba wirriebt in benr Sanbe finb, unb bie fluche ber $rospbeten auf anbre Sauber nicht mit bem SntbuftaS*muß lefen fönnen, mit bem baS SSolf fie horte.Alle ihre golbnen SSraume 00 m @lan$ biefeS engenSanbeS, unter bem fo lang erwarteten unb nod) juerwartenben Könige bünfen uns Sübcrbeit: ein grosficr Sbeil ihrer $Pocfie wirb unS alfo leere blenben*be Sitabe.