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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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235
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bet Cf 6 tatfchtn poefie, »35

rächt, b. i, mit neuem S3fut befleckt ifi.*) GfinaSoqct be8 93lut$ fdbtvtngt fiel) von ihm auf unbverfolgt ben Ptorber; fo ct'6t ftd) bie Sßlutrache von(5}efd)led)t ju ©cfd)tid)t hinunter, unb ber Sachern>irb ivieber bed S&cbetg SSeute, Siebet 5£on, jebe©timme, bie tn biefer ivuthenben Ifcibenfdjaft ba8,£>ets ber P?enfd)en milb macht unb ihre ©ebankenaufwärts richtet, ift eine Gabe bed JpimmelS; unbe8 liegt nid)t an ber 2e(jre unb Sage biefer Did>t=funft, fonbern am 9vad)geijt bet SOJcrgenlänber felbft,Kenn fie fie nid)t mehr angeivanbt haben. 3nbef=fett ftnb aud) fd)6ne groben ber Ptdfigung in Pfaf*men unb »Propheten unverkennbar, Stüie jtark unbc;cfapt klagt $iob ;

®tcin 2tug ift trübe von SBeinen,

'auf meinen ttugenltebetn ruhet fdjonbeS SobcS Stacht;

unb Staub ift nicht in meinen taubenunb mein ©ehet ift rein.

©rbc, verbetfe nidjt mein SSXut!

£)i)n Mufhatr tone mein ©efebrei!

Senn ft eh fürwahr im Fimmel ift mein Seuge,mein 3cuge wohnet in ber 4?c>h.

©leiprebner nur finb meine greunbejmein Jtuge thrant ju ©ott!

©anfte ©mpftnbungen ber 2ftt ftnb ber fchonfte>5 weck bet Poefie, fo wie bie Crhre ber 3)teufcl;(;eit.X SBdre e$ a6er nid;t beffer getvefen, wenn

*) SOian fefje eine gute 2Cn?aht 2irabifd)cr ©ebidjtebiefeö 3»hattS in ber £amafa, unb viele probenbiefer ©eftnnung in ihrer @efd;idjtc.