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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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2Bo tft bcin SSruber tfbel ? *)rcag fiafl bu getljan?

Sic (Stimme ber SBlutftrome beines 25ruber6fdjteiet. ju mir uon ber ©cb empor.

Unb nun uerfiuefjt fepft bu, »erbannct non bes©rbc,

bie i&ren Sfadjen aufgettjan,

Silulftrome beineb 23rubcrS»cn beiner -f>anb ju trinfen.

Sffienn bu fie bauen wirft,wirb fie bir i!)re fsugenbfraft nfcCjt gebend»erkannt unb flüchtig wirft bu fc»n auf ©rben.

SBa§ bewunbern ©io mcTtv in biefer ©timme, Diicf)*terftrenge ober SSatetmilbe ? 353er folltc f)ier radjen,wenn©ott nidjt radjfc? Der Sater? ©oljneg 35lutan feinem erffen ©oftne ? Unb fotlte eg ungeftraftbleiben ? SBvuborblut feilte wie bag Sfbfut eineö £f)ierg»crgoffen fei,m, ttnb 5S)?enfd)en in $artigfeit unbS3ebl)eit »erroilbern ? Unb wie, wenn ber SDborbctfeine £f)at »erfdjroicgcn, wenn er ftd) »crjroeifelnbgegen ben SJater felbfl empört fjatfe ? Die frttmme©rbe f'onnte bem ©tammnater bag 23erbred)en niefjtfagen; aber fie fagte eS ©ott, tag 3>lut rief unbferberte ©träfe. Sxmctfen @ie, wie naturüd) unbftarO (jier alleg batgeffellt fe» ; bag fd)reienbe S3lut,

(in bag man lange bie lebenbige ©eele- beg 2J?ensfdjen fegte,) ber hallenbe 23oben, bie fDfuttcr ©rbe,bie bag Sltit tbteg ©oßneg non bet ^>anb ifyreä©efjneg empfangen , cg gleicfofam mit 2fbfcf)eu ein*

*) i Stof, k, 9*