Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
 

©. «Sie ftnb ein berebtcr ©reget ber ©agen,von benen wir ju reben haben r Sie hoben benfeinen Sinn bcrfcl6cn big auf ben ©runb gefühlt.

2C. Unb bod) habe id) gegen üJiandjcS 3weifel.,£nt jemals ein fParabieä cji'iftirt unb ifr nicht alle«poetifche Soge? 5Kofe3 giebts offenbar als ein weitentlegenes, ihm unbefannteS geenlanb an, unbfegtd gerabe in bie fernen ©egenben, babiit bie gnsbei alles SBunberbarc fegte. 2fn bie ©olbflüfferiehmlid), ben fPhajtS, ber Geldes umfließt, beniDpuS, ber ©afchmite umgiebt, ben SnbuS unb©uphrat. Sn biefern tveiten Sanbe, bas er ©ben,ein 2anb beS SetgnügenS, nennt, laßt er ©ott ei=nen ©arten pflanjen. 2Bo lag ber ©arten intiefem weiten ©rbjlrid) ? 2Bo ftnb bie SBunberbaume,bie in ihm wud)fen, ber Saum beS Sehend unbber Saum ber SffieiSheit? $aben biefe 3attberge=wachfe je geblühet? unb wo ftefjn bieSherubim?£)aS flingt alles als gäbe!.

©. ©o follS aud) flingen; unb wir wolleneben fehen, wo gäbe! unb SBahrhcit, b. i. ©efd)id)tertnb ©infleibung fiel) feheiben ? ©ie haben richtigbemerft, baß SKofeS ober bie alte ©agc bas SanbbeS ^atabiefeS nur weitlauftig angiebt; baß biefe©egenb eben bas gabellanb fep, wohin bie Stationenber alten SBelt ihre fd)önjien gaubetibeen, bas gütbneSlieS, bie golbnen 2fepfel, bas ©ewadjä bet Utwfterblicbüeit u. f. fegten. ©S war ber ©arten ihrerfchonen ©Otter unb ©enien, berSfinnS, fPeriS unbStetig, nebft anbern gauberwefen. geigen abernidjt alle biefe fpatere SJldhtchen, baß urfprünglicheilte einfachere ©age, irgenb eine wahre Segebett=