Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
 

7t. Unb wenn ftc SRebe beS SSerjtanbeS fepnwollte unb fepn müfte?

©. ©o wenbet fie baS 33ilb unb jeigtS nonbet ©egenfeite. Sie menbet beit Spruch unb crf'ldrtihn, ober brueft ihn inS Sjt rj: abermals fParalleliS»tnuS. SBeldjen SJet« holtet' 'Sie im Beutfdjen jurn.£et)tgebid)t für ben bejten?

7t. Dhnjfreitig ben 2ffepanbriner.

©. Unb ec ijl ganj fParalleliSmuS; ja forfdjenSie genau, warum er ju ©inptagung ber Sehre fofraftig fep, Sie werben ftnbcn, ec iftö gerabe be3^ParaüeliSmuS wegen. 2flle ftmpeln ©efange unbÄirdjcnlieber finb feiner ooll, unb ber 9feim, baägrofe Scrgnügen norbifd)er £)f)rcn, ift ja ein fort*geljcnber 'ParalleliSmub.

2f. Ben Sfeirn hoben und bie Sftorgenlanbetjugebracht unb ben einförmigen ©ang ber Äirdjen*lieber nid)t minber. Setten hoben bie Saracenett,biefen bie Borologien eingeführt: fonft würben unbfonitten wir beiber entbehren.

©. ©tauben Sie ba$? Sange oor ben Sara«eenen ftnb Ufeime in ©uropa gemefen, 2fffonan$enOor ober hinter ben Wörtern, nachbem ffch bas Dhoeines 58oIfS gewohnt hatte, unb feine Sprache e$ertrug. 2fuch bie ©riechen hoben fo fimple Spinnenunb ©horgefdnge, als unfre Äirchenlieber eben fcptxfonnten. jftur freilich hot ber ©brdifdte fParalleliS=muS oor unfern fftorbifchctt Sprachen baS oorauS,bajj er mit feinen wenigen SBorten bie SJegion fchott»ebnet unb jule&t prächtig in ber Suft oerhallen

© 3