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3o ©om ©eift
was befd)tiebcn , erjählt ober »ctEünbigf wirb. 3flbieS nicht im hoben ©rab poetifd) ? £aben ©ie nie,m. gr., im ©tpl bei' (Dichter ober Propheten ge:fühlt, wie fd)on bie Seiten wedjfeln? wie, was ©in■£cniijlid)ium in ber »ergangenen Seit fagt, baSanbre in Futuro auSfpricbt? ©S ifl, als ob baSfegte bie ©egenwart ber ©acbe baurenb unb ewigmad)te, inbef baS ©cfle ber 0tebe eine ©ewifbeit»origer Seiten giebt, als ob alles fdjon »oUenbetwäre. Das ©ine tempus vermehrt baS SBort »orbaS anbre rücfwärtS ; alfo wirb eine 2Ctt fdjoner 6=wechSlung aud) bem £h c bereitet, unb bie ©egen»wart ber (Darflellung aud) ihm finnlid). ©egen©ie binju , bajj bie ©bräer wie bie Äinber allesauf einmal fagen wollen, bafi fte in ©inem ©chall(Perlon, 3«bl, Seit, $anblung unb nodjmehrauS:bruefen : wie ungeheuer »iel tragt bieS sur plogrichen(Darfiellung ©ineS ganjen SilbeS bei! ©ie fagenmit ©inem SSort, was wir oft mit fünf ober mehr(Borten fagen muffen. Sei uns hinfen biefe infleinen, oft accentuirtcn ©»Iben »or ober nad)}bei ihnen fchlicfjt ftd> alles als 2fnflang ober alsfonore ©nbung bem ^auptbegriff an. ©r fleht inber (Mitte, wie ein Äonig ; feine Siener unb Änedhtebicht an ihm, ja mit ihm ©ins , (leigen wie einefleine metrifehe (Region, »ollfiimmig auf einmal her:»or — bunfit Shnen baS nidjtS jur poetifchen©prache ? SlSnenbe Verba, bie fo viele (Begriffeauf einmal geben, finb bie fchönfte ©ewalt beS(Rhpthmus unb ber Silber. SBenn id) bie (Borte„wie er mir gegeben hat“ in ©inem fronen Saut her:»ortreten laffen fann, iftS nicht poctifdjer unb fchoner,als wenn ich fte fo einzeln unb jerflütft befähle?