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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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bcr G 6 r d i f c f; c n fP o e f i e. 29

ft'nnlief), be» Sfugbutcf bcc fPoefie fo gegenmar*tig unb rutjronb! Solcher SÖSurjeln iji biefe SpracheDell, unb unfee Gommentateren, bie eher }u hart,als ju leifo treten, jenen ft'c gnugfam. Sie fön=nen nid)t umhin, fie muffen tno möglich alle SSiur*gefn unb 2fbern jebeg Saums entblöfen, febft «0man nur feine SJluthe unb. grumte [eben wollte.

X Sag jinb alfo bie Sdjwarjen Sfym ^01=mcnplantage.

G. ©ehr nothwenbige unb nufclidje 2ettfe! SBir»Dollen fte gelinbe halten, benn aud), Wenn fte .tuDiel tf)Utt , tljun ffcss in guter 2fbfid)t. fabelt ©ienod) etwas gegen bie Gbraifdjen Verba?

X Biemlicl) Diel» SBaS ifvS für eine -£>anb=lang, bie gar feine feiten unterfdjeibet ? Senn int©runbe ftnb bod) beibe tempora ber Gbracr "2Tovi=fien, b. t. unbeftimmte gelten, bie jreifdjen betSSergangenfjeit, ©egenwart unb gufunft fdjwcben;alfo haben fte fo. gut alS nur Gin tempus.

G. 85raud)t bie fPoefie mehrere? ^br iji.al*IcS ©egenroart, SarfteUung einer .fjanblung , ftemöge Dorbet ober jufunftig fepn , ober fortbauern,gut bie ©efebiebte fann ber ÜWangel, ben ©ie be=m'erfen ; pemlicb reefentfieb werben ; aud) hoben bie©pradien , bie feine 3eitbefiimmungen lieben , biefeam weiften im Stpl ber @efd)id)te auSgebilbet. S5ciben Gbraern ift bie ©efd)icbte felbfi eigentlich fPoefte,b i. grabittin einer Grjdhlung, bie aud) als gegen*tvdrttg gemacht wirb : alfo hilft biefe Unbeftimmt*

hett ober SJtrfcbwebung ber feiten nuSbtucfl.id) berGoibenj, feer gellen unb fl'aren ©egenroart bc.ffen,