Zugabe.
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tcrung oder Verbreitung derselben als Liebhaberbeschäftigen." Unglück für die Facultatsgelchrten,wenn sie aus dem Naturzustände der Gelehrsamkeitherausgetreten, diese „Liebhaber" nicht sind; ebensolchen Liebhabern hat jede Wissenschaft (denn ohne Liebezur Sache geschieht in Wissenschaften nichts) ihre we-sentlichste Erweiterung und Verbreitung zu danken.Erasmus und Grotius waren keine Facultats-theologen und nahmen sich die Freiheit, in der Theo-logie viel aufzuräumen. Der Mönch RvgerBacound sein großer Namcnsgenannter, Franz Baco,Des Eartes, Leibnitz, Tsirnhauscn, undwie viel andre, die jede Wissenschaft nicht mit Wor-ten, sondern Begriffen erweitert haben, waren Lieb-baber der Wissenschaften, obgleich keine Faculiäts-Depositöre. Als die Facultäten schliefen ober bar-barisirten, stand eine freie Gesellschaft der Liebhaber,die Akademie zu Florenz aus; ihr sind in allen Lan-dern Europa's, auf Universitäten selbst, andre ge-folgt, denen wir die grvßcsten Fortschritte dcr^Wissen-schafken zu danken haben. Leibnitz hielt von diesenfreien Liebhabern der Wissenschaften viel, und suchtesie allenthalben zu vereinen; er sagte nicht: „außerzünftigen kann es noch zunftfreie Gelehrte geben,"sondern: es giebt solche; unglücklich, wenn es solchenicht mehr gäbe."
„Von den eigentlichen Gelehrten sind noch dieLiteraten, (S t u d i r t e) zu unterscheiden, dieals Instrumente der Regierung von dieser zuihrem eignen Zweck (nicht eben zum Be-sten der Wissenschaften) mit einem Amt bekleidet,zwar auf der Universität ihre Schule gemachthaben müssen, allenfalls aber vieles davon, was