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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

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würde man vom Kritikus einer Kunst denken, derihre Betrügereien aufdecken wollte, die Zeichenaber, an denen diese Betrügereien verabredetoder natürlich haften, nicht nur fein verschwiege,sondern in ihrer Handhabung selbst die größesteKunst zeigte? Du wirst eine Menge Schüler haben,(darf man ihm prophezeien) die dich aus- und übervernünfteln wollen; dein Zweck aber, die menschlicheVernunft zu reinigen, mißlang, weil du ihn selbstnicht rein nähmest.

Sprache ist das Kriterium der Vernunft, wiejeder achten Wissenschaft, so des Verstandes; wer,gesetzt es geschehe auch durch den feinsten Scharfsinn,sie verwirret, verwirret die Wissenschaft, verwirretden Verstand des Volkes, dem sie gehöret. Unddiese Sprache nennet sich kritisch? d. i. genau,bestimmt, bis zum Kriterium deutlich: schwerlich istder Name Kritik je gemißbraucht worden, wie beidieser kritischen Sprache.

Zusammenhängend, höchst-systematisch nenneman diese Philosophie; als ob ein Gebäude vonFicrioncn auch mit unzähligen Eintheilungen undKettengliedern an einander gehängt, ein System seynkönnte! Beruhet in ihm nicht Alles auf der Kictioneiner reinen Vernunft vor aller Erfahrung und einerSynthesis u xriori?

Durch alle Abtheilungen begleitet die Kritik derreinen Vernunft der Mißbegriff ihres Namens. DasWort Transcendental- Aesthecik heißt eine Gefühls-lehre, abstrahirt von allem Gefühl; die Transcen-dental - Analytik und Dialektik find ihren Seelcn-

kräftrn,