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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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II. Vernunft

untreu gewordene Vernunft nennen, der ihr NameVernehmcrin" in diesem Geschäft nicht gebührte.Versuchte sie z. B. einen Beweis des höchsten Da-seyns aus den Begriffenabsolute Allheit, Möglich-keit, Totalität der Begriffe u. f. spräche sie vomEnde der Dinge, (tsrnainus roruna) da wir,was ihre Grenze fcy, weder einsehcn können, nochzu erforschen Beruf haben; erschüfe sie sich einenPrototyp, gegen denalles was da ist, einemangelhafte Eopie ist": oder summirte sie sich garein 8,urnrnuin" der Vollständigkeit und des Anse-hens wegen, damit neben uns doch auch ein Wesenvon so ausnehmendem V o rz ug e" existire; jawenn der edle Ausdruck 2!/ , das wesen-

hafle Wesen, selbst so mißverstanden würde,daß erdas Wesen aller Wesen" mit dem Zusatz,sofern alles bedingte unter ihm steht," heißensollte *) : so entsagte die Vernunft diesem Wortge-klingcl ganz.

Ihr kann ihre reinste Idee keine andere, alsdie ihr nächste, innigste, ihr allenthalben gegebeneMittel-Idee seyn, mittelst deren sie nicht nuralle ihre Begriffe zusammenfaßt und ordnet, sonderndurch welche sie Vernunft ist, d. i. die sie selbstconstituicet. Ihr, der Rechnen«, ist der reinsteExponent ihrer Rechnung; ihr, der Richte rin,der reinste Grund ihres Schluffes; ihr, derMesse rin, der feinste Grad ihrer Bestim-mung, kurz die Wahrheit des Worts I st nvthwendig.

*) S. 606.