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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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307
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II. Vernunft und Sprache. 807

welcher sie die empirische mögliche Einheit zu nähernsucht, ohne sie jemals völlig zu erreichen."

Aber noch weiter als die Idee scheint dasje-nige von der objcctivcn Realität entfernt zufeyn, was ich das Ideal nenne und worunter ich dieIdee nicht blos in concreto, sondern in inäivi-cluo, d. i. als ein einzelnes, durch dieIdee allein bestimmbares oder gar be-stimmtcs Ding verstehe." *)

Ohne uns zur Platonischen Idee zu «erstei-gen, müssen wir gestehen, daß die menschliche Ver-nunft nicht allein Ideen sondern auch Ideale ent-halte, die zwar nicht, wie die platonischen, schö-pferische, aber doch praktische Kraft, als regulativePrincipicn haben, z. B. der Weise dos Stoikersu. f. Das Ideal aber in einem Beispiel, d. i. inder Erscheinung realisircn wollen, wie etwa denWeisen im Roman, ist unkhunlich, hat überdemetwas Widersin n isches und wenig Er-bauliches an sich, indem die natürlichen Schran-ken, welche der Vollständigkeit in der Idee conti-nuirlich Abbruch thun, alle Illusion in sol-chem Verstände unmöglich und dadurch dasGute, das in der Idee liegt, selbst verdächtigund einer bloßen Erdichtung ähnlich ma-chen." **)

") S. bgä.

**) S. 5g8. Der Berf. einer Schrift:die Reli-gion, innerhalb der Grenzen, der bloßen LZer-nunst vorgestellt," scheint diesWidersinnische

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