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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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283
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II. Vernunft und Sprache. 28Z

unvermeidlich fehlschließen; womit verbürgt der dia-lektische Kritiker sich, daß nicht auch Er paralogi-sire? Ist die Regel der Vernunft in ihr selbst vollKrümmen und Spalten, wie ist an ihr eine geradeLime möglich?

Man kann sagen der Gegenstand einerbloßen transcendentalen Idee sey etwas, wovonman keinen Begriff hat, obgleich dieseIdee ganz nothwendig in der Vernunftnach ihren ursprünglichen Gesehener-zcugt worden. Denn in der That ist auch voneinem Gegenstände, der der Federung derVernunft adäquat sepnsoll, keinVer-sta n d e sb e g r i ff möglich." *) Der Gegen-stand einer Idee wäre also etwas, wovon man kei-nen Begriff hat, und dennoch ein Gegenstand; Ge-genstand einer Idee, die ganz nothwendig in derVernunft nach ihren ursprünglichen Gesetzen erzeugtworden, Gegenstand, der den Federungen der Ver-nunft adäquat seyn soll, und von dem ui der Thatkein Vecstandesbegriff möglich ist. So wäre dasWesen der Vernunft der Unverstand selbst,

Nun beruhet wenigstens die transcenden-tale (subjective) Realität der reinen Vernunftbe-griffe darauf, daß wir durch einen nothw endi-gen Vernunftfchluß auf sylche Ideen gebrachtwerden. Also wird cs Vernunftschlüsse geben,die keine empirische Prämissen enthalten, und ver-

) S. 396.