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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

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der Begriffe zu seinen kühnsten Hypothesen, zuseinen geistreichsten Aufsätzen veranlaßt? und verführte.Lese man seinen Briefwechsel, seine Entwürfe; To-pik der Begriffe war allenthalben seine Leiterin,sein herrschender Gedanke,

Und durch eine Amphibolie der Rcflexionsbe-griffehintergangen," hätte er sein System errichtet,weil erdie innere Beschaffenheit derDinge zu erkennen glaubte?" da er seineHypothese gerade deßhalb ersann, weil er diese, unsundurchschaubar, als Spiegel voll Gestalten und Ver-hältnisse des Weltalls, dem Unendlichen allein durch-schaubar, vorstellte? Er hätte jenen Wahn geglaubt,weil er alle Gegenstandsnur mit dem Verständeund den abgesonderten Formen seines Denkensverglich?" Er, der die Körper- und Geisterwelfsogar trennte, weil er die Wirkung Jener auf diesesich nicht verständlich machen konnte, zwischen beidenaber mittelst der bescheidensten Hypothese allenthalbenHarmonie nicht nur zum Grunde setzte, sondernwo er konnte, erwies,

,,Lcibnitz verglich alle Dinge bloß durch Be-griffe mit einander." *) Lassen sie sich durch etwasanders vergleichen?Und fand, wie n a t ü r l i c h,keine andre Verschiedenheit als die, durch welche derVerstand seine reinen Begriffe von einander unter-scheidet. Die Bedingungen der sinnlichenAnschauung, die ihre eigne Unterschiedebei sich führen, sah er nicht für ur-sprünglich an; denn die Sinnlichkeit war ihm

*) S. 327.