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I. Verstand
mahlde uns nicht allenthalben mit gleichem Lichtverstellen konnte, und unsre Organisation nicht dazueingerichtet ist, alles mit gleicher Helle und Lebhaf-tigkeit sich anzueigncn: so giebt cs verschiedene G c a-de und Arten des Jnnewerdens, mithinauch der Wahrnehmung des Universum.
Die erste Elaste der Weltbeschauer, die alles,was ihr vorkommt, für die Sache selbsthält, möchte sich gern R e a l i st e n nennen, daihr doch eigentlich nur, sofern sie den Sinnen traut,der Name Sensualisten gebühret. Sie be-wahret den Fond, (kuncluin) die stehende Gewahr-schaft des untersten Grades menschlicher Erkenntniß.Wer seinen Sinnen nicht traut, dünkt ihnen al-bern; und das mit Recht, mehr nur für die Ge-schäfte des Lebens, sondern auch gegen jene Ver-nünftler, die sich den Bestand und Genuß,die Bereitschaft und Baarfchaft desSinnen-Erwerbs arm und schwach erklügelnoder vielmehr hinwegklügcln. Unrecht aber hatten sie,wenn sie sich der Vergleichung, der Berichtigungund Verstärkung der Sinne widersetzten , und z. B.ein Vcrgrößerungs- oder Fernglas verschmähten, weiles ihnen den Mond oder die Milbe nicht mehr, wiediese ibr unbewafneteS Auge sah, zeiget. Will manden Namen verschwenden, so lebt auch diese Elastevon Menschen in einer idealischen, d. i, Phanta-sie-Welt, in einem Universum sinnlicher Ein-drücke , lebhaft empfangener Typen. Sie bewohnetdas untere, festeste Gebäude unsrer Erfahrungen,und die Natur hat dafür gesorgt, daß dies nie zer-trümmert oder in einen Luftpallast verwandelt werde.