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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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186
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Bekannt ists, daß die Mathematik durch dieWissenschaft des Unendlichen die größestcn Fortschrittegewonnen; der Philosophie, in welche diese Wissen-schaft des Unendlichen Leibnitz gebracht, in wel-cher Lambert sie fortgeführt hat, stehen ihrewahren Fortschritte noch bevor. Nur durch Maasschaffet die Vernunft sich Gewißheit und Regel.

Ueber alle diese Satze des Verstandes liegentheoretisch und praktisch die schätzbarsten Bemerkun-gen sowohl als Anwendungen vorm Auge der Welt;und noch darf diekritische Philosophie" sagen :vorihr, derkritischen Philosophie" sey keine Philoso-phie in der Welt gewesen? Außer ihr gebe eskeine?"

Nicht einmal der Zweifel Humc's,daß dieVerbindung zwischen Ursache und Wirkung auf einerAnalogie gleichartiger Wahrnehmungen beruhe," dernach dem Bericht ihres Urhebers die kritische Phi-losophie veranlaßt hat *), ist durch sie gehoben: denndie von ihr gegebne Regel des Zusammenhanges zwi-schen Ursache und Wirkung, die Zeitsolge, oderbei der Wechselwirkung das Zügle ichseyn ist, wie-wir sehen, für diesen Zusammenhang kein Exponent,keine Regel. Den nothwendigen Zusammenhang derWeltbegcbcnhciten hat die Vernunft, so lange siedenkt, noch nie aus dem Begriff des Raums undder Zeit, aus ihnen nie eine Kraft oder Wirkungder Natur n priori errathen, so wenig das bloßeZusammenseyn im Raum und in der Zeit Eine

*) S. Prolcgom. zu jeder künftigen Metaphysik u, f.