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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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da ist. Ueberhaupt will ich, wenn von Eaufalitätdie Rede ist, nicht wissen, was beharrlich und zu-fällig , (Substanz und Accidens) sondern was Ursacheund Wirkung sei). Auch hat der Verstand keinenBegriff von einem allgemeinen, nie vermehrten, nieverminderten ()uantc> aller Substanzen. Als Regelder Analogie geht also dieser angebliche Grundsatzverkehren; er ist unerwicsen, hiehcr ungehörig, undführet zu nichts.

2 . Aus dem moäo der Zcitfolge soll derGrundsatz entspringen: *)Alle Veränderungen ge-schehen nach dem Gesetz der Verknüpfung der Ursacheund Wirkung!" Entspringet er daher? Zcitfolgegewahret den Begriff von Succession; nichtaber von Ursache und Wirkung, geschweige von de-ren nothwendigcr Verknüpfung. Wie vieles folgt zuEiner Zeit auf einander, was als Ursache und Wir-kung nicht mit einander verknüpft ist! und diesgeheime, feste Band, wie kann es die Zcitfolge,ein sachleerer Begriff knüpfen? Daß man sich dieUrsache gewöhnlich vor der Wirkung denket, daß,wenn zu Hervorbringung dieser eine Zeit gehöret,oder wenn die Wirkung nicht sogleich sichtbarwird, wir zwischen beiden eine Zeit messen, dieserklärt in der Hcrvorbringung nichts. Sobald unserVerstand Ursache und Wirkung anerkennt, ver-nichtet er das Bild dieser Zwischenzeit, indem er dieUrsache wirkend, die Wirkung in der Ur-sache sichet, mithin Einen Begriff im andern denket.

-) S. 232.

Herders Werke;. Phil.u.Gesch.XIV. M AletnLr-'tr'L,