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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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173
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und Erfahrung. 17-

Welch ein Heer völlig-gewisser Analogieen ''undPostulate im Felde des gesummten empirischen Den-kens hakten wir an diesen Grundsätzen! Die Frageist nur: woher sind sie? und wie kommt der Ver-stand dazu, sie in solcher Allgemeinheit, unter demgroßen Siegel der Nothwendigkeit behaupten zu dür-fen? z. B,Bei allem Wechsel der Erscheinun-gen beharret die Substanz; das Quantum derselbenwird in der Natur weder vermehrt noch vermindert.Alle Substanzen sind in durchgängiger Wechselwir-kung. U. s" Kennet der Verstand die gesammkeNatur in allem Wechsel der Erscheinungen und ibrem«zuauto? Kennet er alle Substanzen in ihrer durch-gängigen Wechselwirkung? oder weiß Er, der Ver-stand, auch nur, was, Erscheinungen entgegensetzt,Substanz sey? Legt er dabei bloß Worte zum Grunde,z. B.alle Veränderungen geschehen nach dem Gesetzder Verknüpfung der Ursache und Wirkung," dadann im Wort Ursache freilich schon die Wirkunggesetzt, das Gesetz der Verknüpfung beider aber nichtsweniger als gezeigt ist: so wird mit solchen Bebaup-tungen nichts behauvtet. Und wie verbeilten sich danndiese Grundsätze zu einander? wie kommen sic zuder Würde oberster Principien? und welches ist ihrGrundsatz?

Zuerst also der Name Analogieen.Inder Philosophie bedeuten Analogieen etwas sehrVerschiedenes von demjenigen, was sie inder Matbematik vorstellen. In dieser sind esFormeln, welche die Gleichheit zwee-ner G r ö ß e» v e r h ä ltn i sse aus sagen, undjederzeit constitutiv, so daß, wenn zwei Glieder der