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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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»63 I. Verstand

der Empfindung in der Qualität derselben nicht-bezeichnet.

Noch weniger ergicbt sich, wie diese SätzePrincipien aller Urthcile über Quantitätund Qualität" der erste garPrincipium allerAxiome" heißen möge, da ihm der Verfasser ei-nen Beweis zu geben nöthig gefunden * *). BedürfenAxiome keines Erweises; sollte ihr oberster Grundsatzdessen bedürfen? Endlich sind beide Sätze, als Prin-cipien betrachtet, unerwiesen. Anschauung, ein Zu-stand der Seele, weiß in sich von keiner extensivenGröße; im Angeschauten selbst vernichtet diese dieSeele, sofern sie anschaut. Nennet vollends derVerfasser extensive Größediejenige, in welcher dieVorstellung der Theilc die Vorstellung des Ganzenmöglich macht, und also nothwendig vor dieser vor-hergeht, so daß jede Erscheinung nur durch successiveSynthesis' von Theil zu Thcil erkannt werden könne,und daß sich darauf die Mathematik der Ausdeh-nung (Geometrie) mit ibren Axiomen gründe**)so steht dies alles der Erfahrung entgegen. In je-der Anschauung geht nothwendig die Vorstellung desGanzen in seinen Theilen der Vorstellung dieser vor-aus; so lange ich noch aggrcgire, und theilwciseschreite ohne dm Begriff des Ganzen, ist keine An-schauung denkbar. Indem ich den Triangel und

behauptet wird, ist bekannt. S. Kerns äiss.lllpicuri , s. antiaipsrioire« sensi-

bas lleinuiir allnrinisirin llausiae, irorr veromeiiri irinataa. Götling. >766.

*) S. Lvn. ^ S. 20A 206,