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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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165
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I. Verstand und Erfahrung. r65

»einen Vcrstandesbegriff gezogen sind." Wie? Sindmathematische Grundsätze nur aus der Anschauung,«her nicht aus dem reinen Verstandesbcgriff gezo-gen ? Stehn Anschauungen und reine Verstandes-bcgciffe einander entgegen? Sind diese ohne ;cne,^sene ohne diese möglich? Und was hieße es endlich,Grundsätze aus der Anschauung ohne Vcrstandcsbe-griffe ziehen?"

Das System der Grundsätze des rei-nen Verstandes fängt mit einem oberstenGrundsatz aller analytischen Urlheile,und einem andern obersten Grundsatz allersynthetischen Urtheile an." Und diese wärenunverbunden? sie stünden beide nicht unter Einemobersten Grundsatz? Synthesis und Analysis sindLheilhandlunge» Eines Verstandes, Methoden; wieleicht können sie in einander verwandelt werden, daim Grunde Eine ohne die Andre nicht seyn kann?Kein Urtheil des Verstandes kann ohne Aufsindungdes Merkmahls (Analyse) und ohne Verbindung desPrädikats mit dem Subject (Synthese) gedachtwerden.

Der oberste Grundsatz des analyti-schen Urtheils ist der Satz des Widerspruchs;der oberste Grundsatz aller syntheti,schen Urthei'le soll seyn: ein jeder Gegenstandsteht unter den nokhwendigcn Bedingungen der syn-thetischen Einheit des Mannigfaltigen der Anschauungin einer möglichen Erfahrung." *) Da der erken-